Bilder aus dem Tagebuch eines Wartenden

2007, Filmakademie Wien, 23 min
Regie, Konzept, Schnitt: Judith Zdesar
Kamera: Krisztina Kerekes
Ton: Dominique Gromes, Judith Zdesar
Musik: Wolfgang Ambros

Burgenland - Grenzland: die Regisseurin gibt den bis zur Verzweiflung gelangweilten Präsenzdienern die Kamera in die Hand. Aufgezeichnet werden Nächte in der Hütte, Übungen im Schnee, Scherze, Impressionen, Gespräche über Sinn und Unsinn - was einem beim (ziellosen) Warten (denn auf was wird eigentlich gewartet?) so einfällt, damit die Zeit vergeht. Entstanden ist ein zum Teil blair witchig und sehr genau beobachtetes Portrait eines Zwischenzustands.

Aufführungen: Diagonale 07, HUESCA 07, Visions du Reel Nyon 07, VIS 07
Auszeichnungen: Bester Kurzdokumentarfilm Diagonale 07

Judith Zdesar (Jg. 1980) aus Villach lebt in Wien. Filmakademie Wien (Buch/Regie).

Nach der Eishöhle

2006/07, privat, 30 min
Konzept, Schnitt: Lukas Marxt, Michael Petri

In Nach der Eishöhle verwenden die Filmemacher Amateuraufnahmen der 80er Jahre als Found Footage. Ihre beeindruckende künstlerisch-politische Intervention beschränkt sich auf die Auswahl und die Montage einzelner Szenen. Bei dem Filmmaterial handelt es sich um Videoaufnahmen, die ausschließlich familiäre Szenen zeigen. Kameramann ist der Vater der Familie, die Schauspieler sind die eigenen Kinder und die Ehefrau.

Aufführungen: Crossing Europe 07
Auszeichnungen: Local-Artist-Award (Lobende Erwähnung) Crossing Europe 07

Lukas Marxt (Jg. 1983) und Michael Petri (1979) studieren Audiovisuelle Gestaltung an der Kunstuni Linz.

www.backlab.at/marxt

Lost Spaces

2007, Kunstuni Linz, 40 min, engl. OF
Idee und Realisierung: Martin Music
Musik: Benjamin Bassenonville
Förderungen: Stadt Linz, Land OÖ, Bund, ÖH

During six weeks I explored different houses in the Netherlands with a „squat background”. From the „fresh squat” to the well respected and established institute. I aimed to find out more about the structure, the development and the status quo in such places. The movie includes static interviews with diverse positions, combined with a subjective camera work exploring those spaces. It was made entirely by a one man filmcrew, which during the shooting of the movie lived within the structure the film is representing. (M. Music)

Martin Music (Jg. 1976) lebt in Linz. Kunstuni Linz (Experimentelle Gestaltung). Lost Spaces ist Martins Diplomfilm.

Das Letzte was wir wissen

2007, Filmakademie Wien, 35 min
Regie, Konzept: Michael Ramsauer
Kamera: Judith Benedikt
Schnitt: Paul Schön
Ton: Thomas Egger
Produktion: Lucia Schrenk

Drei Menschen berichten von ihren Erfahrungen an der Schwelle des Todes und den daraus resultierenden Veränderungen auf ihr Leben danach. Dem scheinbar gegenüber stehen die wissenschaftlichen Erklärungsversuche des Phänomens Nahtoderfahrung, das seit jeher in allen Kulturkreisen und Religionen eine Entsprechung findet. In einer Zeit, in der die Themen Alter und Sterben zunehmend verdrängt werden, stellt dieser Dokumentarfilm die zeitlose Frage: Ist der Tod das Ende oder nur ein Übergang?

Aufführungen: FAK-Festival 07

Michael Ramsauer (Jg. 1974) aus Landshut lebt in Wien. Filmakademie Wien (Regie).

film:riss-Teilnahme: Echos (2005).