Zeit steht still

2007/08, privat, 20 min

Idee und Realisierung Martina Mahlknecht und Martin Prinoth

Um halb sieben steh ich auf, dann trink ich einen Kaffee, Butter und Marmelade, dann geh ich nach unten.
Zeit verändert sich. Zeit wiederholt sich. Und wir uns mit ihr. Und so bleibt alles irgendwie anders.
Um halb sieben steh ich auf, dann trink ich einen Kaffee, Butter und Marmelade, dann geh ich nach unten und schau wer gestorben ist. Das ist wichtig.

Martina Mahlknecht (Jg. 1984) aus Brixen (IT) studierte am Mozarteum, Martin Prinoth (Jg. 1983) aus St. Ulrich (IT) Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg. Seit 2008 Studium an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg.
film:riss-Teilnahmen: irgendwie rot (2005), Aus den Memoiren eines Frosches (2006), Nüsse Apfel Topfen Mohn und umgekehrt (2007) (alle Prinoth), film:riss-07-Festivaltrailer (Mahlknecht/Prinoth)
martina.mahlknecht@gmx.net
martin.prinoth@gmx.net

Walter Batruel – Blues ischt mi Leaba

2008, FH Vorarlberg, 57 min

Buch und Realisierung Simon Adamek
Ton Simon Adamek, Nadja Greisdorfer, Philipp Müller
Mitwirkende Walter Batruel, Michael Köhlmeier, Reinhold Bilgeri, Armin Egle, Heli Burtscher, Martin Hämmerle, Manfred Gunz, Dietmar Bitsche, Herta Batruel
Förderung Land Vorarlberg

Walter Batruel ist ein Urgestein der Vorarlberger Rockgeschichte. Mit den „Gamblers“ löste er in den 1970ern eine Beatles-artige Hysterie im Land aus und war ein Aushängeschild der Vorarlberger 68er Bewegung. Egal, ob damals vor „3000 kreischenden Frauen“, oder heute mit seinem Blues-Boogie Duo in kleinen verrauchten Pubs – der „einzige richtige Bluesman Vorarlbergs“ bleibt seiner eigenwillig ausgelebten Musikleidenschaft und seinem außergewöhnlichen Lebensstil treu.

Simon Adamek (Jg. 1983) aus Nüziders studiert Intermedia an der Fachhochschule Vorarlberg. Walter Batruel ist sein Diplomfilm.
film:riss-Teilnahme: Die Schatzgräber (2005)
simon.adamek@gmx.at

Brot und Spiele

2008, Filmakademie Wien, 27 min

Buch und Regie Esther Hassfurther
Kamera Wolfgang Rauch
Schnitt Oliver Wendlinger
Ton Klaus Schwarzenberger
Produktion Michael Mikula
Förderungen Land Salzburg, Stadt Hallein

Der Bevölkerungsanteil mit Migrationhintergrund in Hallein ist mit 17 % ein enorm hoher. Zurückzuführen ist dies auf das Wesen der Stadt als Industriestandort. Die meisten Migranten sind türkischer Herkunft. Viele von ihnen in der zweiten Generation und damit meist offiziell Österreicher. Vereine, behördliche Einrichtungen, offizielle Stellen bemühen sich um Integration, doch die Lebenswelten der Bewohner klaffen auseinander, verschiedene Lokale werden von den unterschiedlichen Volksgruppen besucht. Es entstehen türkische und österreichische Geschäfte. Nicht nur die Sprache trennt. Man geht sich aus dem Weg.
„Brot und Spiele“ zeigt, dass es auch anders geht. Was hält die Menschen zusammen? Was ist ihnen gemein? Wo finden sie Identifikationsmöglichkeiten? Der Film zeigt, dass ein harmonisches Zusammenleben möglich, und auch selbstverständlich, sein kann.

Esther Hassfurther (Jg. 1985) aus Salzburg studiert Produktion an der Filmakademie Wien.
esther.has@gmx.at

A Breath of Change for the Rainbow Nation

2007/08, Donau-Uni Krems, 20 min

Idee und Realisierung Karin Granner

Kapstadt ist internationale Filmkulisse und Playground der Reichen. Die Stadt ist aber auch Zuhause für Millionen von Menschen, die sich in den Townships täglich behaupten müssen. Mord, Vergewaltigung und AIDS machen die Stadt zu einer der gefährlichsten der Welt.
Art of Living, eine NGO, will durch Yoga und Meditation Bewusstsein schaffen. Für sich selbst, die Mitmenschen und für die Umwelt. Der Film taucht ein in ein Experiment im Kleinen, das auch im Großen funktionieren könnte.

Karin Granner (Jg. 1972) aus Wien studiert den Masterlehrgang Qualitätsjournalismus an der Donau-Universität Krems. A Breath of Change for the Rainbow Nation ist ihr Diplomprojekt.
gik@gmx.net

Pick Wien an

2008, SAE Institute Wien, 22 min

Idee und Realisierung David Paede und Barbara Sas
Sound Sigi Maron
Mitwirkende Helmuth Seethaler

Helmut Seethalers Arbeitsplatz ist die Straße, ist der Wiener Untergrund, wo er seine Texte für alle sichtbar und zur freien Entnahme an Wände und Säulen klebt. „Pflück ein Gedicht“, steht da. Fast jeder Wiener kennt ihn oder sah schon einmal seine Zettel irgendwo an einer Säule kleben. Doch wer ist der Mensch dahinter? Was bewegt ihn? Was sind seine Ziele? Diese Dokumentation ermöglicht einen kleinen Einblick in das Leben und Schaffen des Helmut S.

David Paede und Barbara Sas (beide Jg. 1984) aus Wien studieren Digital Film am SAE Institute Wien. Pick Wien an ist ihre Abschlussarbeit.
davidpaede@gmx.at
sas.barbara@gmail.com

Yukos Pflanzen Projekt „Endlich esse ich meine Pflanzen!“

2008, Uni für angewandte Kunst Wien, 11 min

Idee und Realisierung Yuko Ichikawa

Ein wissenschaftlicher Versuch wird begonnen. Geräte werden präzise eingerichtet, um ein elementares Phänomen, das Wachstum der Pflanzen, zu untersuchen und zu dokumentieren. Während  dieses Experiments verschmelzen Betrachterin und Objekt. Die Untersuchende wird selbst vom Ablauf des Versuches bestimmt und Teil dessen. Ein Film, der mit Ernsthaftigkeit und einem Augenzwinkern zugleich das Beobachten beschreibt.

Aufführungen Quelle – Plattform für Kunst und Kultur, Wien (Mai 08)

Yuko Ichikawa (Jg. 1965) aus Kyoto/Japan studiert Bildende und Mediale Kunst und Fotografie an der Universität für angewandte Kunst, Wien.
p2.yuko@kkd.biglobe.ne.jp
http://homepage2.nifty.com/yukofotografien

untitled_in_case_no_05_2

2008, privat, 2 min

Idee und Realisierung Markus Oberndorfer
Sound kemoka

„their past is our future …“. Eine weitere Dokumentation von Kunst im öffentlichen Raum. Durch den Mond und die Bewegung der Bäume surreal wirkende Einstellungen. Im Nachhinein von kemoka dazukomponierte Musik, die das Gefühl dieser Nacht im Prater wiedergibt. Die Technik: single shots, anschließend zu einem Film montiert.

Markus Oberndorfer (Jg. 1980) aus Gmunden studiert Kunst und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien.
film:riss-Teilnahme: untitled_in_case_no_01 (2006)
lens@rotaug.com
http://lens.rotaug.com

TOVARNA ROG

2006/08, Uni Salzburg, 20 min

IDEE UND REALISIERUNG Alexander Dirninger, Katharina Garzuly, Cornelia Lechner, Sebastian Mayr und Roland Schober

Laibach, Slowenien 2006. Anfang April beziehen slowenische Künstler und Studenten die leer stehende, ehemalige Fahrradfabrik ROG. Menschen aus verschiedensten Kunstrichtungen nutzen seitdem die Fabrik als production space, zum leben und feiern. Die Nutzung findet ohne Genehmigung der Stadt und mit den damit verbundenen Beschränkungen der Lebens- und Arbeitssituation statt. Temporary use ist daher die Prämisse der Fabrik, mit der sich auch die Beziehung der filmenden Salzburger Studenten zu ROG nach den zehn Drehtagen am besten beschreiben lässt.
Der Film wurde im Rahmen der LV „Video-History: Stadtportrait“ der Universität Salzburg erstellt.

Alexander Dirninger (Jg. 1982), Sebastian Mayr (1983) und Cornelia Lechner (1983) aus Salzburg studieren Kommunikationswissenschaft, Katharina Garzuly (Jg. 1982) aus Salzburg und Roland Schober (1978) aus Linz Geschichte an der Universität Salzburg.
alexander.dirninger@gmx.at
bastiee@msn.com
lechner.c@gmx.at
lena.garzuly@salzburgsalon.at
roland.schober@gmx.at