VERTIGO RUSH

2007, privat, 19 min

IDEE UND REALISIERUNG Johann Lurf
MITWIRKENDE Martin Reinhart, Johann Horvath, Marko Vuco, Raphael Barth, Leo Wolzt
FÖRDERUNGEN BM:UKK, Wien Kultur, Niederösterreich Kultur

Die technisch aufwändige Versuchsanordnung Vertigo Rush besteht aus einer Serie von dolly zooms: einer Folge von in Einzelbildern aufgenommenen Kamerafahrten vorwärts und rückwärts, bei gleichzeitigem Zoom-Einsatz in jeweils gegenläufiger Richtung. Die optische Täuschung des sich zusammen schiebenden Raums wird durch zunächst sanfte, aber später drastische Beschleunigung dieser Pendelbewegung intensiviert – und stufenlos der Abstraktion überantwortet, in ein sich auflösendes Bild überführt.

AUFFÜHRUNGEN Viennale 2007, Berlinale (Forum Expanded), Diagonale, International Film Festival Rotterdam, Edinburgh International Film Festival, European Media Art Festival Osnabrück, Internationales Kurz Film Festival Hamburg, Vienna Independent Shorts (alle 2008)
AUSZEICHNUNGEN Preis für innovatives Kino (Diagonale 2008)

JOHANN LURF (Jg. 1982) aus Wien studiert „Film & Fernsehen“ und „Video und Videoinstallation“ an der Akademie der bildenden Künste Wien.
film:riss-Teilnahme: pan (2006)
johann.lurf@reflex.at

ARENA

2008, Akademie der bildenden Künste Wien, 8 min

REGIE/SCHNITT/PRODUKTION Alice Durst
KAMERA Attila Boa
DARSTELLER Gerwich Rozmyslowski, Roman Müller

Eine Gruppe von Kongressteilnehmern stärkt sich am Buffet in einer edel ausgestatteten Lobby. Zwischen zwei Männern beginnt sich eine Spannung aufzubauen. Schließlich eskaliert die Situation in einer Prügelei mitten in der pausierenden Menge. Ganz ohne Einsatz digitaler Spezialeffekte manipuliert die Filmemacherin die Illusionsmaschine Film und ihre Zuschauer. Gedreht auf S-16mm.

AUFFÜHRUNGEN Vienna Independent Shorts 2008

ALICE DURST (Jg. 1973) aus Wien studiert Kontextuelle Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien. Arena ist ihre Diplomarbeit.
alice.durst@gmx.net

HORMONIC HARMONIC

2008, Kunstuni Linz, 7 min

IDEE UND REALISIERUNG Ivan Petkov

Ein Animationsfilm, der von der Beziehung zweier Personen handelt, Moloka und Straschmir. Der Film setzt sich mit Aspekten des Zeichentrickfilms auseinander, wobei die geschichtliche Formbarkeit und Nicht-Linearität, sowie experimenteller und innovativer Umgang mit der klassischen Zeichnung und Aufnahmetechniken die wichtigsten Schwerpunkte sind.

AUFFÜHRUNGEN Kunstuni Linz 2008 (Diplompräsentation)

IVAN PETKOV (Jg. 1976) aus Gabrovo/Bulgarien studiert Bildhauerei an der Kunstuniversität Linz. Hormonic Harmonic ist sein Diplomfilm.
i.petkov@gmx.at

SKISPRINGEN OHNE SKISPRINGEN

2007, privat, 3 min

IDEE UND REALISIERUNG Verena Henetmayr
TAFELHALTERIN Theresia Dummer

Die 4-Schanzen-Tournee, 4-1-2007, Station Bergisel der Sportstadt Innsbruck/Tirol/Österreich. Funaki aus Japan, der/die Hauptdarstellende oder Nichtdarstellende befindet sich hoch über einer sportbegeisterten Menge, die tobt, oder auch nicht, zumindest 364 Tage im Jahr nicht. Die Wetter- und Schneelage scheint perfekt zu sein für zwei Skisprünge, ohne dass Ski gesprungen wird, oder doch? Gedreht auf Super 8.

VERENA HENETMAYR (Jg. 1984) aus Linz studiert Experimentelle Gestaltung an der Kunstuniversität Linz.
me_mine_i@gmx.at

POWERPAINTERS LULLABY

2007, privat, 5 min

IDEE UND REALISIERUNG Andrea Lüth
MUSIK Krafftmalerei

„YOU ARE SPECIAL
YOU ARE SO FUCKING SPECIAL
BUT WE ARE MUCH MORE SPECIAL
WE ARE A WALKING PIECE OF ART.“

AUFFÜHRUNGEN Tricky Women 2008, RLB Kunstbrücke 2008
AUSZEICHNUNGEN RLB Kunstbrücke 2008 Kunstpreis (Förderpreis)

ANDREA LÜTH (Jg. 1981) aus Innsbruck studiert Bildende Kunst und Malerei an der Kunstuniversität Linz.
film:riss-Teilnahmen: Die Dinosaurier und Hey Ho Let’s Go (2007)
mail@lueth.cc

DIE SPEKTAKELMASCHINE

2007, FH St. Pölten, 5 min

IDEE UND REALISIERUNG Mirjam Baker und Michael Kren
MUSIK Zoot Woman

Die Figuren in den Gemälden von Hieronymus Bosch und Pieter Brueghel erwachen durch Musik zum Leben und begeben sich mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln auf eine Reise, um zusammen eine Party zu feiern. Auf dem Weg zu ihrem Ziel passieren „kleine Unglücke“. Schließlich kommen aber doch alle gut an.

AUFFÜHRUNGEN Tricky Women 2008
AUSZEICHNUNGEN Preis der FH St. Pölten (Golden Wire)

MIRJAM BAKER (Jg. 1985) und MICHAEL KREN (Jg. 1981) aus Wien studieren Medientechnik an der Fachhochschule St. Pölten.
mike.kren@gmx.at
mirjam.baker@gmx.at

FAWN

2007, privat, 6 min

IDEE UND REALISIERUNG Christoph Rainer
PRODUKTION Zentrage Films
FÖRDERUNGEN MA7 Stadt Wien, Freunde der Filmakademie Wien

A dystopia of smashed images. Black in grey in black flickers gently over the screen.  A physical force emerges of the unarticulated movements of contours and shadows. And besides that, there’s a slack-jawed, fable girl trying to reconstruct her relationship to the world as a silhouette. Gedreht auf Super 8.

AUFFÜHRUNGEN Clermont-Ferrand Intl. Short Film Festival (FRA), Seattle International Film Festival (USA), Festivals in São Paulo, Paris, Wien, Mailand, Venedig, St. Petersburg und Sydney
AUSZEICHNUNGEN Honorary Mention Norwegian International Short Film Festival Grimstad

CHRISTOPH RAINER (Jg. 1985) aus Klosterneuburg studiert Regie an der Filmakademie Wien.
chrisrainer@yahoo.com
www.zentrage.com

HEIM

2008, Uni für angewandte Kunst Wien, 12 min

IDEE UND REALISIERUNG Claudia Larcher
DARSTELLER Helmuth und Hedwig Larcher

HEIM beschreibt anhand einer fiktiven Kamerafahrt das einstige Heim der Künstlerin. Nach jahrelanger Zeit – weit entfernt vom Elternhaus – wurde durch Fotos und Videoaufzeichnungen eine Momentaufnahme der derzeitigen Lebenssituation der Eltern dokumentiert. Das gesammelte Bild- und Videomaterial wurde bearbeitet und wie ein Panorama durch Fotomontage nahtlos aneinandergefügt.

AUFFÜHRUNGEN The Essence 08, MAK Wien (Diplompräsentation)
AUSZEICHNUNGEN Preis der Kunsthalle Wien 2008

CLAUDIA LARCHER (Jg. 1979) aus Wien studiert Medienkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. HEIM ist ihr Diplomfilm.
clar@kunstmafia.com
www.claudialarcher.com

OUTSIDE

2008, privat, 3:30 min

IDEE UND REALISIERUNG Denis Rauter

Die Perforation, Löcher am Rande eines 16mm-Films. Die Geräusche, der äußersten Rillen einer Schallplatte. Das Augenmerk richtet sich auf zwei Randbereiche. Bild und nicht Bild, Ton und nicht Ton.

AUFFÜHRUNGEN K3 Filmfest Kärnten 2008

DENIS RAUTER (Jg. 1979) aus Villach studiert Photografie/Grafik-Design an der Kunstuniversität Linz.
denis.rauter@ufg.ac.at