745

Based on 745 Original Hollywood Screenplays
2007, Kunstuni Linz, 28 min

IDEE UND REALISIERUNG Uwe-Daniel Kopp
KAMERA Uwe-Daniel Kopp, Michael Petri, Martina Partl
SOUND Uwe-Daniel Kopp, Florian Pfaffenberger
FÖRDERUNGEN Land Vorarlberg, Stadt Dornbirn

Die Szenenbeschreibungen eines Drehbuches sind im Grunde kodierte Ideen, welche von der Regie interpretiert und umgesetzt, also sichtbar gemacht werden. Der eigentliche Text bleibt in seiner Abstraktion unsichtbar. In Seven-Hundred-Forty-Five, basierend auf 745 Hollywood-Drehbuchzitaten, transportiert der Sprecher diese Informationen. Das eigentliche Bild bleibt unscharf, bleibt ein Vorschlag. Die Bildgebung des Sets passiert einzig im Kopf des Zuschauers.

AUFFÜHRUNGEN Diagonale 2008, Crossing Europe 2008 u.a.

UWE-DANIEL KOPP (Jg. 1977) aus Wien studiert Mediengestaltung an der Kunstuniversität Linz. 745 ist sein Diplomfilm.
filmriss-Teilnahme: Solipsistisches Höhlengleichnis frei nach Luhmann (2007)
uwe.kopp@gmx.net
www.util.at

ALFRED

2008, Kunstuni Linz, 1:30 min

IDEE UND REALISIERUNG Christo Christoph
DARSTELLER 2 Schafe

Zwei Schafe auf einer Wiese unterhalten sich über den Sinn des Lebens und wie ihr Leben von anderen gesehen wird. Dabei unterscheiden sich die subjektiven Perspektiven der Hauptfiguren erheblich. Humorvoll wirft der Film die Frage über Macht, Ohnmacht, Fremdwillen und die Verwirklichung der individuellen Lebensentwürfe auf.

CHRISTO CHRISTOPH (Jg. 1977) aus Linz studiert Mediengestaltung an der Kunstuniversität Linz.
christo.christoph@liwest.at
www.7jumps.com

CUTECUTECUTE

2008, privat, 2 min

IDEE UND REALISIERUNG Clemens Kogler

Niedlichkeit ist wohl eine der subtilsten Formen der Macht. Bei japanischen Comicfiguren kommt dies besonders deutlich zum Ausdruck. Das Phänomen, das im japanischen Kawaii genannt wird, umfasst Charaktere für alle Lebenslagen. Freundliche Helfer, die einem sagen wie man eine Fahrkarte löst, zum Mülltrennen auffordern oder in animierten Videos Kindern erklären, wie man bis 10 zählt.

AUFFÜHRUNGEN Diagonale 2008, Crossing Europe 2008

CLEMENS KOGLER (Jg. 1980) aus Leonstein studiert Bildende Kunst und Kulturwissenschaften an der Kunstuniversität Linz.
film:riss-Teilnahmen: Arbeit 2.0 (Siegerfilm 2006), Herr Bar (film:riss-Ausstellung 2007)
bureau@clemenskogler.net
www.clemenskogler.net

DIE WUNDERLICHE GASTEREI

2007, privat, 4 min

IDEE UND REALISIERUNG Michaela Mandel
BUCH Michaela Mandel nach den Gebrüdern Grimm
DARSTELLER Kurt Palm, Wolfgang Gratt, Fritz Ostermayer (Erzähler)
FÖRDERUNGEN Kunstuniversität Linz

Der Blutdurst der Blutwurst. Diesem Animationsfilm liegt ein im wahrsten Sinn des Wortes blutrünstiges Grimmsches Hausmärchen zugrunde, das zu den unbekannteren der gesammelten Werke Jakob und Wilhelm Grimms zählt. Kaum mehr als eine Seite ist die Erzählung lang und verhandelt die Einladung einer Blutwurst zum Essen, die von der Leberwurst erst auch freudig angenommen wird. Doch als die Leberwurst das Haus der Blutwurst betritt, geschehen seltsame Dinge.

AUFFÜHRUNGEN u.a. Tricky Women 2008, Diagonale 2008, Crossing Europe 2008

MICHAELA MANDEL (Jg. 1972) aus Salzburg studiert Bildende Kunst und Kulturwissenschaften an der Kunstuniversität Linz.
filmriss-Teilnahme: night.insight. (2006)
michaelamandel@yahoo.de
www.i-nemuri.org

ZÜGELFÜHRUNG

2008, Uni für angewandte Kunst Wien, 3:30 min

IDEE UND REALISIERUNG Magdalena Pfeifer
SPRECHER Helmut Wiesner

Ausgangspunkt ist das Gedicht „Exil“ von Peter Huchel. Der im Film gesprochene Text wird vom Schauspieler Helmut Wiesner vorgetragen und soll eine Anlehnung an den Zwiespalt eines Künstlers in seinem Schaffen in Nicht-Freiheit aufzeigen. Dies folgt in einem Wechselspiel zwischen der Poesie des Verborgenen und dem Sichtbaren, das die innere künstlerische Zerrissenheit des Lebens deutlich werden lässt.

AUFFÜHRUNGEN: The Essence 08 (MAK Wien)

MAGDALENA PFEIFER (Jg. 1973) aus Bad Radkersburg studiert Malerei an der Universität für angewandte Kunst Wien.
film:riss-Teilnahme: Erlenkönig (2006)
magdalena.arte@gmx.at

ELEFANT LOOOPS

2007, FH Salzburg, 1:30 min

REGIE Benjamin Hohnheiser
KONZEPT Alexander Herrmann, Benjamin Hohnheiser, Oliver Johnson, David Oerter, David Scherr, Daniel Übleis
KAMERA David Oerter
SCHNITT Benjamin Hohnheiser, David Oerter, Daniel Übleis
SOUND Oliver Johnson

Ein Mann liefert sich mit seiner eigenen Kreation einen nicht enden wollenden Kampf auf der Reise durch Zeit und Raum.

AUFFÜHRUNGEN Toronto Animated Image Society Showcase 2008

BENJAMIN HOHNHEISER (Jg. 1980) aus Fronreute-Staig (D) studiert MultiMediaArt an der Fachhochschule Salzburg.

THE LOST TIME

2008, privat, 3 min

IDEE UND REALISIERUNG Birgit Scholin

The Lost Time handelt von dem Experiment, sich die Vergangenheit wieder präsent zu machen. Eric versucht, so wie in Prousts Recherche, die Vergangenheit in die Gegenwart zu holen und findet sie hinter der Tapete seiner Wohnung nur allzu präsent.

AUFFÜHRUNGEN Kunstcube Leipzig

BIRGIT SCHOLIN (Jg. 1984) aus Landskron studiert Experimentelle Gestaltung an der Kunstuniversität Linz.
bscholin@gmx.at

REP.#3/Z.H.S. 1-8 (REPLIKA)

2008, privat, 2 min

REALISIERUNG Titania Seidl und Manfred Rainer
KONZEPT Titania Seidl
KAMERA Manfred Rainer
DARSTELLERIN Titania Seidl

Reproduktion als These eines Kunstwerks bedingt die Negation des Benjamin’schen Postulats der Aura eines Kunstwerks. Ein Versuch.

AUFFÜHRUNGEN The Essence 08 (MAK Wien), Licht Gestalten (Juli 2008, Künstlerhaus Wien)

TITANIA SEIDL (Jg. 1988) aus Wien und MANFRED RAINER (Jg. 1987) aus Korneuburg studieren Malerei und Animationsfilm an der Universität für angewandte Kunst Wien.
titania_seidl@chello.at
manfredrainer@gmx.at

FLOWERS, WALK

2008, privat, 2 min

IDEE UND REALISIERUNG Orsolya Bajusz

A cruel, compulsory act, played out on the spatial axis, then a neat little commentary on the temporal axis.

ORSOLYA BAJUSZ (Jg. 1984) aus Miskolc/Ungarn studiert Malerei und Animationsfilm an der Universität für angewandte Kunst, Wien.
filmriss-Teilnahme: flag (2007)
o.bajusz@gmail.com

FRÄULEIN WURZER

2008, Uni Mozarteum Salzburg, 5 min

IDEE UND REALISIERUNG Franka Wurzer

Dieser Film spricht eine klare Sprache, welche eine komprimierte Collage des Lebens einer jungen Künstlerin transportiert. Die andauernden Wiederholungen schaffen ein kontrolliertes Chaos aus wiederkehrend rezitierten Passagen der alltäglichen Gedankenwelt dieser jungen Frau, unterbrochen von sehr intimen Symbolen ihrer Kindheit. Fräulein Wurzer ist nicht einfach nur eine Hommage an den täglichen Trott und das Älterwerden, sondern eine Thematisierung der wichtigen Kleinigkeiten, die das Leben selbst bilden.

AUFFÜHRUNGEN Internationales Videofestival „Visionaria“, Siena 2008.

FRANKA WURZER (Jg. 1980) aus Kötschach-Mauthen studiert Bildnerische Erziehung und Textiles Gestalten an der Universität Mozarteum Salzburg.
franka_wurzer80@yahoo.de

DAS DING

2008, FH Vorarlberg, 4 min

IDEE UND REALISIERUNG David Köhlmeier
MUSIK Casus Heinzmann
DARSTELLER Casus Heinzmann, Kasia Winek

„Das Ding bringt dich weit darauf, Mann“, heißt es im Text des Tracks Das Ding.
Der Song spielt mit einer Vielzahl von Metaphern, hat surreale und
übernatürliche Themen zum Inhalt. So wie der Track spielt auch das Musikvideo mit unwirklichen, fiktionalen Dingen, welche sich an der Dynamik des Tracks
orientieren und zusammen mit der Musik wachsen.

AUFFÜHRUNGEN Poolbar Festival 2008

DAVID KÖHLMEIER (Jg. 1985) aus Graz studiert Mediengestaltung an der Fachhochschule Vorarlberg.
contact@dkmotion.com
www.dkmotion.com

A MIDSUMMER NIGHTMARE

2008, privat, 3 min

IDEE UND REALISIERUNG Agnes Miesenberger
MUSIK Las Venus
DARSTELLER Conny Kraus, Berthold Zettelmeier, The Moths

Angelockt vom fragilen Gesang der Ätherwellengeige tummelt sich, was die Nacht an Faltern zu bieten hat, um die Musiker. Anfänglich zartes Umschwärmen wird zu blutiger Verehrung und muss daher durch den rettenden Federhall der Surfgitarre aufgehalten werden. Als der Kampf entschieden scheint, lauert, begleitet vom Kreischen der Elektroorgel, die nächste Gefahr auf unsere Helden.

AGNES MIESENBERGER (Jg. 1976) aus Linz studiert Experimentelle Gestaltung an der Kunstuniversität Linz.
filmriss-Teilnahme: The Bumblebee Fur Coat (2007)
agnes.miesenberger@liwest.at

DECAY

2008, Akademie der Bildenden Künste Wien, 6 min

REGIE/KONZEPT/SCHNITT/PRODUKTION Louise Thaler
KAMERA Roland Ferrigato
SCHNITT Alice Durst, Thomas Renoldner
MUSIK/TON Lesh

Der Tod betritt ein Lokal und alle glauben, dass sie sterben müssen. Tun sie aber nicht. Jemand anderer stirbt.

AUFFÜHRUNGEN PLAY.fm.Nacht 2008, Anifest Tschechien 2008, Akademie der Bildenden Künste 2008 (Diplompräsentation)

LOUISE THALER (Jg. 1979) aus Wien studiert Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste Wien. DECAY ist ihr Diplomfilm.
louisethaler@hotmail.com

I WANT IT

2007, privat, 3 min

IDEE UND REALISIERUNG Michael Langeder
MUSIK Michael Fakesch
PRODUKTION fluctuating images
DARSTELLER Roschell de Stroopen, Roxanne Janssens, Ladenka Karis, u.a.

Das Musikvideo als Sozialprojekt. Auf Anfrage von Michael Fakesch sollte ein Musikvideo zu einem Song seines neuen Albums „Dos“ erstellt werden. Aufgrund des geringen Budgets wurde die Produktion in einem provisorischen, selbst gezimmerten „Blue-room“ erstellt und Akteure verschiedenster Altersschichten, Nationalitäten und sozialer Gruppen, von Schülern bis Arbeitslosen, angeheuert. Es sollte ein Tanzvideo werden, in dem die Bewegung zur Musik als persönliches Ausdrucksmittel im Vordergrund steht.

AUFFÜHRUNGEN 15th Festival for Animated Film Stuttgart 2008, Vision’R France 2008, Amaze Festival for Independent Art St. Niklaas 2008 

MICHAEL LANGEDER (Jg. 1981) aus Mitterkirchen studiert Architektur an der Technischen Universität Graz.
film:riss-Teilnahme: once (2005)
mail@michaellangeder.com
www.michaellangeder.com

DECKCHAIR ORANGE - ROSE

2008, privat, 4 min

REGIE/IDEE Alexander Wieser
REGIE/SCHNITT/KAMERA Leonard Leiter
KAMERA Boris Steiner
MUSIK/PRODUKTION Deckchair Orange
DARSTELLER Deckchair Orange, Miriam Fuko Greiter

Das Musikvideo zeigt zwei Ebenen, auf denen sich die Handlung abspielt. Die reale
Ebene zeigt ein Mädchen, das sich Rose anhört und dabei an die Band denkt. Die
imaginäre Ebene spiegelt sowohl tatsächlich passierte als auch erträumte Szenen mit der Band wider.

AUFFÜHRUNGEN GoTV

ALEXANDER WIESER (Jg. 1986) aus Wien und LEONARD LEITER (Jg. 1984) aus Luttach studieren Medientechnik an der Fachhochschule St. Pölten.
mail@alexanderwieser.com
me@lennyleiter.com
www.lennyleiter.com

ONDE SONORE

2007, FH Hagenberg, 3 min

IDEE UND REALISIERUNG Martina Stiftinger
MUSIK Hans-Peter Gratz

Kugelfische wiegen sich sanft schaukelnd in den Schallwellen einer Grammophonmusik.
Um ihr Überleben zu garantieren, muss jedes Mal, wenn die Schallplatte zu Ende gespielt ist, das Grammophon aufs Neue reaktiviert werden.

AUFFÜHRUNGEN Tricky Women 2008, Ars Electronica Festival 2008

MARTINA STIFTINGER (Jg. 1983) aus Engerwitzdorf studiert Digitale Medien, Animation & Postproduktion an der Fachhochschule Hagenberg.
martina.stiftinger@fh-hagenberg.at

NOT MY DOG

2007, Filmakademie Wien, 5 min

REGIE Johanna Moder
BUCH Johanna Moder, Heike Barnard, Jürgen Gerger, Karin Hammer
KAMERA Caroline Heider
SCHNITT Karin Hammer
MUSIK The Base
DARSTELLER Jacob Banigan, Mira Miljkovic, Trixi Brunschko, Rosi Degen
PRODUKTION Carina Klöpfel
FÖRDERUNGEN Cine Styria, Stadt Graz

Ein Mann und ein Fisch auf einer Straße, und doch zwei Welten. In rhythmischer Verknüpfung wandert der Mann durch eine phantastische Welt, die ihn und den Betrachter überwältigen und mit Unvorhersehbaren konfrontieren soll. Es ist der Strudel von Bildern, der den Protagonisten gefangen nimmt, um ihn komplett zu verschlingen und am Ende wieder auszuspucken. Gedreht auf 16mm.

AUFFÜHRUNGEN Diagonale, Vienna Independent Shorts, Alpinale (alle 2008)
AUSZEICHNUNGEN Styria Music Award 2008

JOHANNA MODER (Jg. 1979) aus Graz studiert Regie an der Filmakademie Wien.
film:riss-Teilnahme: Her mit dem schönen Leben (Siegerfilm 2007)
jochanamo@hotmail.com