Schwerpunkt Humor/Komödie
Die Königsdisziplin: die Komödie. Nicht viele wagen sich an dieses Genre, und wenn, dann scheitern sie ziemlich oft. Humor darzustellen und Humorvolles zu schreiben ist offenbar nicht ganz so einfach. Wie funktioniert Humor im Film? Wie ist er erfolgreich darstellbar? Warum tut sich der junge und auch der professionelle österreichische Film damit so schwer?
In der österreichischen Kino- und Fernsehlandschaft gibt es nur wenige, die konstant erfolgreich den Humor auf die Leinwand bringen. Zwei dieser Ausnahmen, Josef Hader und Harald Sicheritz, werden beim film:riss-08-Festival über Humor im Film und ihre Arbeit innerhalb des beliebten, aber schwierigen Filmgenres Komödie diskutieren.
Die Veranstaltungen sind kostenlos besuchbar.
- JOSEF HADER IM GESPRÄCH
Dienstag, 11. NOV
18.00 – 19.00 Uhr, Saal 1
Josef Hader ist einer der bekanntesten und beliebtesten Kabarettisten und Schauspieler Österreichs und Co-Autor der tragisch-komischen Filme „Indien“ (1993), der Wolf-Haas-Verfilmungen „Komm, süsser Tod“ (2000), „Silentium“ (2004) und „Der Knochenmann“ (2008). Im Gespräch mit Robert Buchschwenter (Drehbuchforum Wien) gibt uns Hader Einblicke in die Arbeit als Schauspieler und Autor.
- Lecture Harald Sicheritz: “HUMOR IST ETWAS FLÜSSIGES”
Donnerstag, 13. NOV
18.00 – 19.30 Uhr, Saal 1
Wer diesen Titel versteht, verfügt ziemlich sicher über Grundwissen über Humor. Wer ihn nicht versteht, kommt hoffentlich trotzdem oder gerade deshalb. Jedenfalls geht es darum, dieses Grundwissen so zusammenzufassen, dass es Sendungsbewusste dabei unterstützt, die hohe Kunst der Filmkomödie zu üben. Beim Check-In mag der Vortragende gern helfen, z.B. mit Beispielen aus seiner Praxis. Fliegen muss man ohnehin selbst – egal, ob als Gruppenreisender oder Pilot.
Harald Sicheritz ist Autor und Regisseur einiger der erfolgreichsten österreichischen Spielfilme: „Muttertag“ (1993), „Freispiel (1995), „Hinterholz 8“ (1998), „Poppitz“ (2002) und „MA 2412 – die Staatsdiener“ (2003). Für das Fernsehen inszenierte er u.a. Episoden der ORF-Serien „Kaisermühlen Blues“ (1995-96) und war Regisseur und Co-Autor der Sitcom „MA 2412“ (1998-2001).
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